Was ist nur mit dem Fernsehen los?
Sat 1: “Richterin Barbara Salesch” mit unglaublich realistischer Nachbildung einer Gerichtsverhandlung.
RTL: “Verdachtsfälle” mit unglaublich realistischen Familiengeschichten, wie sie anscheinend in jedem deutschen Haushalt anzutreffen sind (im Anschluss: “Familien im Brennpunkt”)
Pro 7: “We are Family”: Siehe oben…
Mal ehrlich, wer will diesen ganzen Müll sehen? Glaubt denn irgendjemand dadrausen, dass die gezeigten Szenen echt sind? Ist das gute Unterhaltung? Ist das Publikum dümmer geworden, oder das Fernsehen? Offensichtlich sind die Antworten: Etliche, ja, ja und “das Publikum”, denn sonst würde es nicht derart viele solche Sendungen geben. Was sind die Gründe dafür? Fühlen sich die Leute überlegen, wenn Sie nur noch abgestürzte Obernullen in der Glotze sehen und sich damit besser, oder sieht es in deutschen Haushalten wirklich oft genauso aus und die Zuschauer brauchen eine Möglichkeit sich mit den Darstellern zu identifizieren?
Gegen diesen ganzen Schrott hat “Zwei bei Kallwas” direkt Bildungswert. Frauentausch war/ist zwar absolut sexistisch und die SuperNanny sehr fragwürdig, aber darüber konnte man teilweise wenigstens noch lachen…

31. März 2010 um 14:57
Wer schaut denn schon Fernsehen?